A U S B I L D U N G
F E U E R W E H R  /  R E T T U N G S D I E N S T
 

   
 
Ausbildung
 
Um dem aktiven Dienst der Feuerwehr beizutreten, muss man mindestens 16 Jahre alt sein; beim "Service de Sauvetage" gilt das Mindestalter von 17 Jahren. Weitere Bedingungen sind die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kursus und ein medizinischer Eignungstest, genannt "Médico" der Verwaltung der Rettungsdienste. Ausserdem wird ein Auszug aus dem Strafregister verlangt.
Für die Feuerwehrausbildung muss man die FGA (Feuerwehrgrundausbildung) erfolgreich bestanden haben. Anschliessend ist der Atemschutzgeräteträgerlehrgang (AGT) sowie der BAT-1 (Brand-Technischer Lehrgang, Teil 1) erforderlich. Weitere Ausbildungsmöglichkeiten sind BAT-2 und BAT-3, Funklehrgang (FKL) oder Gerätewartlehrgang (GWL). Spezifische Lehrgänge werden ebenfalls angeboten.
Zur Ausbildung des "Service Sauvetage" gilt ein zwölftägiger Ausbildungskurs in der nationalen Zivilschutzschule in Schimpach. Nach bestandenem Test (Theorie und Praxis) wird der Kandidat mit dem "Brevet d’aptitude de secouriste-sauveteur" ausgezeichnet.
Empfehlenswert ist dann auch noch die kontinuierliche Weiterbildung auf regionaler und nationaler Ebene (theoretisch und praktisch) sowie in den Einsatzzentren, welche dem Kandidaten die notwendigen Kenntnisse für den Ernstfall geben. Da im EInsatzzentrum Ettelbrück Feuerwehr und Rettungsdiesnt eine Einheit bilden werden auch die Übungen dementsprechend kombiniert organisiert. Diese Übungen finden, in regelmässigigen Abständen, abwechselnd Mittwochs von 19:00  bis 21:00 Uhr und Samstags von 14:00 bis 18:00 Uhr statt.

Aufgabenbereich
 
Die Hauptaufgaben sind die technische Hilfeleistung und die Brandbekämpfung. Die vorwiegenden technischen Hilfeleistungen umfassen alle Einsätze zur Menschenrettung bei Verkehrs-, Betrieb-, Bau- und häuslichen Unfällen, sowie das Abstreuen von Ölspuren oder Einsätzen mit gefährlichen Stoffen. Beispiele sind Verkehrsunfälle, Bergung von Menschen aus Notlage, Trink- und Grundwasserverschmutzung, ausfließenden Chemikalien in Produktionsanlagen, Lackagen von Heizöltanks,Transportunfällen mit gefährlichen Gütern. Erwähnenswert bleibt auch die Rettung von Tieren in Not.
 
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Anforderungsprofil
  • ein Mindestalter von 16 Jahren ist vorgeschrieben
  • ein Erste-Hilfe-Kurs absolviert haben
  • teamfähig und flexibel sein
  • bereit sich ehrenamtlich in den Dienst ihrer Mitmenschen zu stellen
  • den Bereitschaftsdienst laut einem Schichtplan garantieren
  • eine regelmäßige Teilnahme an Weiter- und Fortbildungskursen gewährleisten
 
Aufgabenbereich
  • Primär- (Notfallrettung) und Sekundäreinsätze (Intensiv- und Krankentransport)
 
Ausbildung zum Ambulancier
  • Einführungswochenende "Cours d'Initiation pour ambulanciers" an der nationalen Zivilschutz-Schule
  • Grundausbildung zum Ambulancier "Formation de Base" während 6 Wochenenden an der nationalen Zivilschutz-Schule
  • Fortbildungskurse im Einsatzzentrum von September bis Mai (im 2-Wochenrhythmus immer Abends)
  • Nachdem alle Ausbildungsbereiche erfolgreich absolviert wurden, findet ein praktischer und theoretischer Abschlusstest statt. Nach bestehen dieser Prüfung erstellt die luxemburgische Verwaltung der Rettungsdienste ein Zeugnis, das berechtigt, als Ambulancier tätig zu werden.
  
Aus- und Weiterbildung
Ohne Ausbildung und Übung würden wir im Rettungsdienst die an uns gestellten Erwartungen und Anforderungen bei Einsätzen heutzutage nicht mehr erfüllen können. Somit beteiligen sich die Mitglieder der Ambulanzsektion regelmässig an theoretischen und praktischen Fortbildungskursen um sich das Fachwissen in den einzelnen Bereichen der präklinischen Notfallversorgung anzueignen. Dies ist umso wichtiger um jeden Helfer so gut wie möglich auf die verschiedenenen Einsätze vorzubereiten, damit diese rasch, effizient, professionell und vor allem unfallfrei durchgeführt werden können. Neben diesen Abendkursen im Rettungszentrum bietet die nationale Zivilschutz-Schule noch weitere Fortbildungskurse an.